01.02.2015

ein Anhauch von Anarchie












Frost
der Duft
innerer Bilder










 
Krähen
ein Anhauch
von Anarchie



Helga Stania












 


Klees Ab ovo …
die semipermeable Wand
meiner Seele



Ramona Linke











 


Verrückt
ein Stuhl in der Seele
steht am falschen Platz











(d/s)ie          er
s c h ö p f u n g



Hans-Jürgen Göhrung











 


Verschränkung das Lächeln im Spiegel angekommen



Gabriele Hartmann











 


mammutgras
eine herde dicht gedrängt –
schlafende energie










 
schlafe
wickle mich
in meine nachtflügel …



Ruth Guggenmos-Walter











 






Beate Conrad






















Birgit Schaldach-Helmlechner





Kommentare:

  1. "Krähen / ein Anhauch / von Anarchie" überzeugt mich nicht. Würde nicht "Anflug" (statt "Anhauch") viel besser passen, da es sich bei Krähen um (flugfähige) Vögel handelt? Gruß, Frank Dietrich

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  2. Gerade der Verzicht auf eine Vokabel, die nahe am ersten Bild lebt, öffnet in mir ein Mehr an Tiefe. Anhauch ist ja fast eine Wortschöpfung: weder Anflug noch der reine, erwartbare Hauch kommen an seine Bandbreite heran. Herzlich Ralf

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